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Autor Thema: Mitt the Twit - Verhalten Romneys im Ausland  (Gelesen 1972 mal)
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Faro

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Iron Man


« am: 01.08.2012 01:47:16 »

Bin ja eher durch Zufall drauf gekommen was der sich so alles geleistet hat. Jon Stewarts verarsche in The Daily Show von wegen "du hättest einfach nur "JA" sagen müssen" triffts ziemlich. Bin gespannt wie die Amerikaner so dazu reagieren... Hoffe mal stark das aus dem nichts wird  No no no
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whiskey

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Alpha Centauri


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« am: 01.08.2012 02:16:23 »

gibts nen link dazu?
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Mehr Hass! Mehr Flame! Mehr Heulerei! Mehr... oh... Sonne. Macht mal weiter ich bräun mir den Schniedel.  Saufen
Lestat479

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John Wayne


« am: 01.08.2012 11:52:51 »

lol, die haben 2 mal Bush gewählt, mit seinem Vater sogar viermal (ok der hat wenigstens für sich selbst gedacht^^), also die Hoffnung dürfte verschwindend gering ausfallen, obwohl es mich gewundert hat, dass die Paylin noch nicht Präsidentin is Rolling Eyes
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ERWARTEN SE NIX


axis2

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« am: 01.08.2012 13:31:38 »

Zitat von: tagesschau
In London hatte Mitt Romney daran gezweifelt, ob die Briten die Olympischen Spiele hinbekommen. In Israel hatte er Jerusalem als israelische Hauptstadt bezeichnet und bei einem Frühstück mit Wahlkampfspendern gesagt, die wirtschaftliche Überlegenheit Israels gegenüber den Palästinensern sei auch kulturell begründet. "Rassistisch sei das", schäumten daraufhin die Palästinenser.


eigentlich nix neues, tritt in die fußstapfen seiner vorgänger ^^

link: http://www.tagesschau.de/ausland/romney198.html

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Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.

 Jean Paul Sartre
uncle_h
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uncle_h


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« am: 01.08.2012 13:38:39 »

Jerusalem ist doch die Hauptstadt Israels. *verwirrt*
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Striddl

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« am: 01.08.2012 13:48:48 »

http://2012.talkingpointsmemo.com/2012/07/jon-stewart-romney-london-olympics.php

ich finde es ja schon recht vermessen, als kandidat ohne jegliche amtsgewalt oder sonstigen gründe für eine auslandsreise eine solche zu tätigen. man stelle sich vor sigmar gabriel reist mal eben durch die welt, auf die gefahr hin dass er bei der nächsten bt-wahl kanzler wird.

wie auch immer, es ist ja nun nix neues, dass republikaner in den usa merkbefreit sind. wenn man sich die vorherrschenden wahlkampfthemen anschaut, kann man ja auch nur den kopf schütteln.

anders als in deutschland geht es dort ja auch eher um die einhaltung der rollenkonzepte und weniger um pragmatische und aktuelle politik. die frau merkel dreht ihr fähnchen ja immer schön im wind. und wenn die bevölkerung dann halt mal den mindestlohn will, dann setzt sich die frau merkel für den mindestlohn ein.
in den usa sind die wahlkampfreden seit 200 jahren wahrscheinlich unverändert. steuern schlecht, steuersenkungen gut. waffenverbot schlecht, freiheit super.


funfact am rande: der kürzlich verübte amoklauf hat ja wieder zu einem run auf waffenläden geführt. nicht etwa um dort zu protestieren, nein. wie nach jedem amoklauf haben die waffennarren und nra-fanatiker angst es könnte ein waffenverbot geben. da kauft man halt mal eben für 10 jahre waffen auf vorrat.
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Zitat
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Striddl

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« am: 01.08.2012 13:53:20 »

Jerusalem ist doch die Hauptstadt Israels. *verwirrt*

jetzt hast du mich aber kurz verwirrt. eben auf wikipedia geschaut: dort wird jerusalem auch als hauptstadt deklariert. ich war der ansicht, dass tel aviv die hauptstadt sei.

scheint wohl nicht ganz so eindeutig zu sein die lage. parlament ist in jerusalem, die botschaften aber in tel aviv.

edit:
http://de.rian.ru/politics/20120730/264085307.html

das problem ist also nicht, dass jerusalem nicht die hauptstadt ist, sondern dass romney den israelis in diesem punkt zustimmt, obwohl das international üblicherweise nicht so gehandhabt wird.
« Letzte Änderung: 01.08.2012 13:58:14 von Striddl » Gespeichert

Zitat
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uncle_h
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uncle_h


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« am: 01.08.2012 14:41:19 »

Ich dachte Tel Aviv wäre Regierungssitz... egal. Ich habe ein wenig rumgefischt im Netz und denke, daß das Problem an der Äußerung ist, daß Jerusalem nicht von allen Staaten als israelische Hauptstadt anerkannt wird, weil es für einige Religionen die bzw. eine heilige Stadt ist. Die einseitige Zuordnung Jerusalems zu Israel ist wohl das Problem an der Aussage Romneys.
« Letzte Änderung: 01.08.2012 14:41:43 von uncle_h » Gespeichert

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Saber Rider

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Nymphe


« am: 01.08.2012 17:21:44 »

Jerusalem ist ja auch die Hauptstadt von Palistina, da kann sie nicht auch von Israel sein. Die Anerkennung würde den Landraub ja akzeptieren.
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DerBademeister

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Inaktiv


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« am: 30.09.2012 22:32:40 »

in den usa sind die wahlkampfreden seit 200 jahren wahrscheinlich unverändert. steuern schlecht, steuersenkungen gut. waffenverbot schlecht, freiheit super.

Tatsächlich besteuern die USA ihre Reichen härter und machen v.A. deren Steuerflucht wesentlich schwerer als es Deutschland tut. Mal eben Wohnsitz in der Schweiz anmelden à la Schumi und Steuern sparen gibt's nicht, da die Differenz an den Fiskus zuhause abgeführt werden muss. Selbst wenn man die Staatsbürgerschaft abgibt nimmt Uncle Sam eine saftige Abfindung. Und deren Erbschaftssteuer ist auch deutlich höher als Unsere. Bis Reagan mit dem Steuersenkungswahn anfing ging die Progression bei der Einkommenssteuer bis 90 %, in Deutschland war das Maximum glaube ich 56 %. Und einen Mindestlohn haben sie auch schon seit 20 Jahren, anstatt nur drüber zu reden wie SPD und CDU bei uns.

Die Amis sind also nicht per se radikalkapitalistischer als wir. Ihr politisches System ist eben polarisierter da es nur zwei Parteien gibt mit entsprechend stark ausgeprägtem Lagerdenken. Anders als bei Union und Sozis besteht zwischen den Demokraten und Republikanern auch noch ein merklicher Unterschied, v.A. in der Gesellschaftspolitik trennen beide Parteien Welten.

Als Deutscher kann ich nur hoffen dass Romney scheitert, denn mit ihm steigt das Risiko eines Krieges mit dem Iran erheblich an - mit unabsehbaren Folgen für unsere schwächelnde Weltwirtschaft. Obama ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, aber ein pragmatischer Realpolitiker ist allemal besser als ein reinkarnierter Wilhelm der Erste wenn in Sarajevo die Schüsse fallen.
« Letzte Änderung: 30.09.2012 22:33:27 von SFC » Gespeichert

Sauron
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« am: 30.09.2012 23:25:27 »

Es war Wilhelm II. wenn schon. Zudem wäre es mehr als nur leicht verfehlt, ihm die Gesamtschuld am 1. Weltkrieg anzulasten.

Bezüglich Steuern ist es auch nicht so, als wäre ein Verhalten á la Schumi nur in D möglich, die USA sind eines der ganz wenigen Länder, die weltweit versteuern.
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Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
Striddl

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« am: 01.10.2012 00:24:09 »

romney hat in manchen jahren rund 13,5% steuern gezahlt. das mit den 90% muss also schon das eine oder andere jahrhundert zurückliegen. gut, seit der einführung der abgeltungssteuer hätte er bei uns wohl auch nicht mehr als 25% gezahlt, aber das ist dann doch nochmal ein unterschied.

und der mindestlohn in den usa beträgt umgerechnet etwas mehr als 5€. auf so einen mindestlohn können wir denke ich verzichten.
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DerBademeister

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« am: 01.10.2012 00:57:21 »

Es war Wilhelm II. wenn schon. Zudem wäre es mehr als nur leicht verfehlt, ihm die Gesamtschuld am 1. Weltkrieg anzulasten.

Bezüglich Steuern ist es auch nicht so, als wäre ein Verhalten á la Schumi nur in D möglich, die USA sind eines der ganz wenigen Länder, die weltweit versteuern.

Natürlich Wilhelm II - der Vorgänger hätte sich eher im Grabe umgedreht. Von "Gesamtschuld" sprach hier auch niemand. Wilhelm II war eben das kritische Element in dieser Konstellation. So wie beispielsweise Chamberlain 1938. Wäre der ein wenig früher an Krebs verstorben und in München von Churchill ersetzt worden...wer weiß. Ein Fall für Fans von Richard Harris-Büchern. Der richtige oder falsche Mann am Schalthebel kann den Unterschied ausmachen. Um auf die Amis zurückzukommen wären Diese Heute in weit besserer Verfassung wenn der anno 2000 gewählte Präsident namens Gore auch hätte antreten dürfen.

USA unter Romney und Ryan wäre Bush reloaded. Das kann sich die Welt in der jetzigen Situation nicht leisten.

romney hat in manchen jahren rund 13,5% steuern gezahlt. das mit den 90% muss also schon das eine oder andere jahrhundert zurückliegen. gut, seit der einführung der abgeltungssteuer hätte er bei uns wohl auch nicht mehr als 25% gezahlt, aber das ist dann doch nochmal ein unterschied.

Du verwechselst Einkommenssteuer mit Steuern auf Kapitalvermögen - Romneys Einkünfte stammen nicht von einem Arbeitseinkommen, sondern von seinen Multimillionen an Geldvermögen welche er in verschiedenen Steueroasen angelegt hat. Kein Reicher zahlt in Deutschland 25 % Abgeltungssteuer, das zahlen Du oder ich wenn wir 10k auf 'nen Festgeldkonto anlegen. Albrecht und Quandt legen ihr Geld in Hongkong, Singapur oder den Caymans in irgendwelchen trusts an. Selbst die Otto Normalo Millionäre haben immer noch die Option Schweiz, Luxembourg, Liechtenstein etc., irgendein Schiffs- oder Filmfonds findet sich immer um ein paar Prozente einzusparen.. Wink

Zitat
und der mindestlohn in den usa beträgt umgerechnet etwas mehr als 5€. auf so einen mindestlohn können wir denke ich verzichten.

Der Mindestlohn in den USA liegt je nach Bundesstaat zwischen 7.25 und 9 Dollar, das entspricht nach Wechselkurs 5.60 Euro bis 7 Euro - die Kaufkraft ist allerdings eher etwa Eins zu Eins, der Mindestlohn entspricht also auch etwa einem deutschen Mindestlohn von 7.50 bis zu 9 Euro, was etwa auf dem Niveau der Mindestlohnforderungen der Gewerkschaften und Linken liegt und gleichzeitig auch auf dem Level der Mindestlöhne in unseren Nachbarländern Frankreich, Niederlande und Belgien.

In Deutschland gibt es Löhne von 3 Euro z.B. im Friseurgewerbe im Osten oder im Reinigungsgewerbe welche nicht sittenwidrig sind und somit legal. Natürlich gibt es auch bei uns einen "Mindestlohn" durch Hartz IV-Aufstocken, Dieser wird allerdings nicht von der Wirtschaft bezahlt sondern vom Steuerzahler, denn für dieses Aufstocken von Löhnen die zum Leben nicht reichen geht alleine ein Drittel des Hartz IV-Budgets drauf.

Im Grunde ist die Entwicklung hin zu einer Einkommensverteilung von Unten nach Oben aber in Deutschland und den USA sehr ähnlich verlaufen mit der Übernahme der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Bei den Amis nannte man das "Reagonomics" als der 1981 dran kam, bei uns hieß es "geistig moralische Wende" bzw. "Neoliberalismus" mit Kohl und Lambsdorff ab 1982. Die "Linken" wie Schröder oder Clinton haben an diesem status quo nix geändert oder ihn zum Teil sogar noch eskaliert.
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Striddl

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« am: 05.10.2012 18:40:40 »

Du verwechselst Einkommenssteuer mit Steuern auf Kapitalvermögen - Romneys Einkünfte stammen nicht von einem Arbeitseinkommen, sondern von seinen Multimillionen an Geldvermögen welche er in verschiedenen Steueroasen angelegt hat. Kein Reicher zahlt in Deutschland 25 % Abgeltungssteuer, das zahlen Du oder ich wenn wir 10k auf 'nen Festgeldkonto anlegen. Albrecht und Quandt legen ihr Geld in Hongkong, Singapur oder den Caymans in irgendwelchen trusts an. Selbst die Otto Normalo Millionäre haben immer noch die Option Schweiz, Luxembourg, Liechtenstein etc., irgendein Schiffs- oder Filmfonds findet sich immer um ein paar Prozente einzusparen.. Wink

bla.
wo verwechsel ich da was? ich habe von abgeltungssteuer geredet, und das ist genau die steuer auf kapitalerträge. allerdings verwechselst du etwas. die familie quandt hat ihre reichtümer nicht auf den caymans, sondern in form von anteilen an bmw. so weit ich mich erinnern kann, hat bmw den sitz nicht auf den caymans.

eine diskussion ist auch nicht notwendig, denn dazu gabs kürzlich erst eine studie unter der beteiligung des DIW. und demnach liegt der durchschnittliche effektive steuersatz der reichsten 50 deutschen bei etwa 29%. und zu denen gehört neben den familien albrecht, piech, porsche auch die familie quandt.
bei dem einkommensniveau liegt übrigens auch keine steuerprogression mehr vor, sondern im gegenteil: eine degression. das maximum erreicht der durchschnittliche effektive steuersatz bei den nicht ganz so superreichen mit irgendwas um 34% wenn ich mich recht erinnere. und verantwortlich dafür ist nunmal die einführung der abgeltungssteuer.

besonders nett an der sache ist natürlich, dass der dafür verantwortliche peter s. sich mittlerweile zum kanzlerkandidaten der achso sozialen spd gemausert hat. steinbrück und romney, ja das wäre doch ein tolles team.

dass du auch noch explizit den unterschied zwischen gehalt und erträgen aus unternehmerischer tätigkeit machst. spielt dieser politik natürlich genau in die hände. bravo!

Zitat
Der Mindestlohn in den USA liegt je nach Bundesstaat zwischen 7.25 und 9 Dollar, das entspricht nach Wechselkurs 5.60 Euro bis 7 Euro - die Kaufkraft ist allerdings eher etwa Eins zu Eins, der Mindestlohn entspricht also auch etwa einem deutschen Mindestlohn von 7.50 bis zu 9 Euro, was etwa auf dem Niveau der Mindestlohnforderungen der Gewerkschaften und Linken liegt und gleichzeitig auch auf dem Level der Mindestlöhne in unseren Nachbarländern Frankreich, Niederlande und Belgien.

also das mit der kaufkraftparität kauf ich dir so ganz ohne halbwegs taugliche statistik nicht ab. aber gut, selbst dann könnte man nicht viel damit anfangen.
um in bezug auf mindestlöhne eine sinnvolle aussage machen zu können, bräuchte man eine güterspezifische statistik. luxusyacht, eigenheim, kaviar und sportwagen helfen bei der betrachtung wenig.

ist ja aber auch nicht weiter wichtig. in diesem thread solls ja um romney gehen, und ich denke wir werden uns darauf einigen können, dass romney für den sozialstaat eher unvorteilhaft wäre.
dabei haben die amis mit obama aber immerhin noch eine echte alternative. ob in deutschland nun die merkel oder der steinbrück unser staatliches rentensystem gegen die wand fährt , spielt auch keine große rolle mehr.
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