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Autor Thema: Mindestlohn mal anders  (Gelesen 973 mal)
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Diablo
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Cygnus X-1

35193266
« am: 17.02.2012 20:08:36 »

Nach einer durchzechten Nacht hatte ich letztens eine der Ideen, welche im Normalfall am nächsten Morgen vergessen ist und auch eher in die Kategorie "Was hab ich mir dabei nur gedacht" fällt.
Mittlerweile finde ich die Idee aber garnicht mehr so abstrus und würde gerne Meinungen dazu hören. Zum einen, ob so etwas rechtlich und technisch machbar wäre und welche negativen Auswirkungen daraus entstehen könnten.

Ok, mit dem Titel Mindestlohn wollte ich nur die Leute hier rein locken, es geht um das genaue Gegenteil:

Maximallohn/Maximaleinkünfte!

Wäre es machbar, wenn man in Deutschland ein Gesetz erlassen würde, welches die Einkünfte eines Bürgers nach oben hin begrenzt? Ich meine jetzt keine "kleine" Summe, sondern eher im Bereich 300.000 bis 600.000 Euro im Jahr. Alles was über z.B. 600k Euro im Jahr an Einkünften anfällt, geht als Steuer an den Staat. Mir ist bewusst, dass sich die jenigen, welche dies entscheiden könnten natürlich den eigenen Ast absägen würden, aber meine Idee ist, dass eine Firma welche ~300 Millionen Umsatz macht und 1.500 Mitarbeiter hat sich nun überlegt, ob sie lieber einen Großteil des Volumens an den Staat abdrückt, ober eben investiert (z.B. auch in die Mitarbeiter).

Ich vermute mal meine VWL/BWL Kenntnisse sind einfach zu schlecht, so dass ich das vermutlich offensichtliche Probleme einfach nicht sehe, helft mir mal ^^

PS: Ganz interessant in dem Zusammenhang, der Abpann eines gestern auf Sky gesehenen Films:  http://www.youtube.com/watch?v=tvuDGyUkzoI
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"We are Pentium of Borg  Division is futile  You will be approximated"
axis2

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« am: 17.02.2012 22:19:01 »

machen kann man viel, passieren wird das allerdings nie.

a) den ersten grund hast du ja bereits genannt - niemand sägt den ast ab auf dem er sitzt - und die die so viel verdienen haben garantiert auch etliche kontakte zur politik, engagieren sich beim lobbyismus.
b) die jobs mit einem solcher entlohnung werden zum großen teil international (sowohl arbeitnehmer wie auch arbeitgeber) vergeben. selbst wenn deutschland sich hier beschränkt - nebenan ist garantiert jemand der es nicht macht (siehe auch finanztransaktionssteuer) und eine abwanderung findet statt.

btw. kein unternehmen hat die absicht kampflos dem staat geld zu überlassen - der staat "zwingt" ja mehr oder weniger bereits unternehmen gewinne zu reinvestieren. nicht umsonst beschäftigen größere unternehmen horden an steuerberatern und co. um hintertüren auszunutzen. geld aus dem unternehmen zu ziehen über löhne is auch ne schlechte idee, da hier imense steuern/versicherungsbeiträge anfallen. so tätigt nahezu jedes große Unternehmen investitionen wenn der gewinn stimmt, es sich somit leisten kann.

die idee taugt eher in sachen sozialer gerechtigkeit, kluft zwischen arm und superreich. somit etwas woran jeder besser verdienende absolut kein interesse hat ^^
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Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.

 Jean Paul Sartre
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