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Autor Thema: Hilfe zur Krankenversicherung  (Gelesen 1483 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
KudraM

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LadyKudram


« am: 16.05.2011 17:57:37 »


Hallo,
ich habe z.Zt. ein Problem wegen der Krankenversicherung und vielleicht gibt es ja hier jemanden der sich damit auskennt und mir weiterhelfen kann.

Ich bin letztes Jahr, als ich 25 Jahre wurde aus der Familienversicherung rausgeflogen. Seit dem habe ich keine Versicherung, habe keine Verträge unterschrieben
und auch keine Leistungen bezogen. Wenn ich mich jetzt aber wieder versichern will,
soll ich nun rückwirkend für diese Zeit die Beiträge (für eine freiwillige! Versicherung) zahlen, die auch noch enorm hoch sind. Ich kann mich z.Zt. deswegen
nicht mal bei einer anderen Krankenkasse versichern.
Ich würde mich gerne einfach nur ab Juni diesen Jahres versichern und nicht irgendwelche horrenden Rückzahlungen für nix tun müssen, aber ich weiß nicht wie ich da
raus kommen kann.

Kann mir hier irgendwer einen Rat geben, was ich tun kann? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt deswegen.
Ich hätte im Juni ein Praktikum und möchte dann auch eine Ausbildung anfangen, wenn alles klappt, aber ich muss halt das mit der Versicherung unbedingt zu erst klären.
Andere haben mir schon geraten, deswegen zu einem Anwalt zu gehen, aber ich würde gerne vorher wissen ob mir das was bringt.
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copper

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Beiträge: 1.592


Dirge


« am: 16.05.2011 18:20:05 »

Meines Wissens muss jeder hier krankenversichert sein, da ist also nichts mit "freiwillig". Zur Not wird dir eine zugewiesen. Was wäre denn gewesen wenn du dir in den letzten Wochen was gebrochen hättest oder sogar in einem Autounfall gewesen wärst? Ich glaube dann wärst du ganz froh darum, dass du trotzdem auf jeden Fall versichert bist. Du wirst da soweit ich weiss um Rückzahlungen nicht herum kommen.
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Sauron
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« am: 16.05.2011 18:29:09 »

Hmm, Auslandsaufenthalt evtl.?
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Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
Striddl

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« am: 16.05.2011 19:06:54 »

über ein halbes jahr lang nicht krankenversichert zu sein ist schon krass. wie kommt es, dass du das erst jetzt bemerkst?

ich nehme aber mal stark an, dass du um die rückwirkenden zahlungen nicht rumkommen wirst. in deutschland ist man nunmal versicherungspflichtig. normalerweise melden sich die krankenkassen sofort, wenn sich die situarion ändert und du aus der familienversicherung fliegst und bieten dir direkt an, dich rückwirkend zu versichern.
und wie copper schon sagte: eigentlich kann man ganz zufrieden damit sein, dass man sogar rückwirkend versichert ist.

bin aber auch kein experte. wenn du sichere infos diesbezüglich haben willst, solltest du dich wohl eher wo anders informieren.


was hast du denn seit deinem 25ten geburtstag gemacht, kudraM? mit der info könnte man dir vielleicht wenigstens helfen, möglichst günstig wegzukommen.


@sauron: was meinst du denn damit? nachträglich einen auslandsaufenthalt vortäuschen? das hört sich für mich nach betrug an^^
« Letzte Änderung: 16.05.2011 19:07:22 von Striddl » Gespeichert

Zitat
“That's the beauty of argument. If you argue correctly, you're never wrong.” - Nick Naylor
axis2

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« am: 16.05.2011 19:25:18 »

naja, die einzige Möglichkeit um um die rückwirkende zahlung rumzukommen ist letztendlich AlG I oder II zu beantragen soweit das möglich ist. In dem Fall übernehmen dann die Behörden deine Krankenversicherungsbeiträge...
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Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.

 Jean Paul Sartre
Tonks

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Magic Mushroom


« am: 16.05.2011 19:34:25 »

Aber doch auch nur die aktuellen
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Sauron
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Beiträge: 14.003



« am: 16.05.2011 19:51:31 »

Wieso vortäuschen? Wo sich der TE in der Zeit aufgehalten hat, wurde mit keinem Wort erwähnt.
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Nemos Erbe

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Captain Nemo


« am: 16.05.2011 20:54:10 »

Was du auf jeden Fall machen kannst ist dich mal bei nem Anwalt melden: Die können dir sogar meist telefonisch und kostenfrei sagen ob sich eine weitere Verfolgung lohnt und erst wenn die dann aktiv werden sollen, wollen die auch Kohle. Solltest du dann auch noch (z.B. über deine Eltern) echtschutzversichert sein lohnt das fast immer und bedeutet für dich nicht mal viel Aufwand.

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Cestus

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Beiträge: 1.194


Cestus


« am: 16.05.2011 23:14:56 »

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/

§5 und §6

Da wir ein soziales Versicherungssystem für die gesetzliche Grundversorgung haben, wirst du nicht drum rum kommen deine Angaben und Abgaben sinnvoll zu machen. Diese machst du "nach bestem Wissen und Gewissen", kannst also normalerweise für eine "unwissende Falschangabe" nicht belangt oder schlechter gestellt werden als es tatsächlich der Fall ist.
Allerdings ist eine Nichtangabe wenn nicht sehr gut im Nachhinein begründet eine mutmaßliche Verschleierung deiner Umstände.
alles mwn, bin kein Anwalt für Sozialrecht und hab auch kein Jura studiert. Lediglich etwas erfahrung mit Behörden.
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[<@[tsN]kithiara> aber der große hasendödel ist total zerschlissen^^
<@[tsN]kithiara> hab damit immer recht großen spaß gehabt^^

no further comment needed
SC2 ID: XenoCes #648
HSINC
Entwickler
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« am: 16.05.2011 23:16:41 »

es ist möglich die fam versicherung um die zeit der bundeswehr/zivi über die 25 jahre hinaus zu verlängern. inwiefern das rückwirkend möglich ist, kein plan
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Gisi86

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« am: 16.05.2011 23:28:07 »

Du unterliegst per Gesetz der Pflicht dich gegen Krankheit zu versichern.

Solltest du dem nicht nachkommen ist es:

a) unerheblich aus welchen Gründen verbunden mit einer Nachforderung über die nicht versicherte Zeit, da du Rückwirdend versichert bist. Gegen diese musst du den Rechtsweg einlegen, wenn du sie nicht zahlen willst (meist nicht sonderlich erfolgreich)
c) strafbar und kann mit einer Bußgeld belegt werden solltest du nicht nachweisen können, dass aus Unwissenheit gehandelt hast. Verzichte am besten auf Verlautbarungen wie: ich hatte keine Zeit, hab nicht daran gedacht etc. Beschränke dich darauf zu sagen, dass du davon keine Ahnung gehabt hast und gedacht hast es ginge nach der Familienversicherung direkt über in ein reguläres Versicherungsverhältniss.

Du wirst keinerlei Möglichkeit haben dich um die Nachzahlung zu drücken. Spätestens wenn du einen Arzt aufsuchen musst wird dein Problem rauskommen. Also erledige das lieber gleich. Geh noch zu einem Rechtsanwalt und lass dich beraten, aber an sich gibts nie Probleme wenn du sagst: du hast es einfach nicht gewusst Wink

Die Nachzahlung musst du selbst tragen Wink

Die Verlängerung der Familienversicherung ist nur möglich, wenn du dich in einem Ausbildungsverhältnis befindest und den Zivildienst/Wehrdienst nicht länger als die gesetzlich vorgeschriebene Zeit geleistet hast und dann auch nicht rückwirkend.
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whiskey

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Alpha Centauri


WWW
« am: 16.05.2011 23:33:33 »

Solltest du dem nicht nachkommen ist es:

a) ...
c) ...

wer hat das b) geklaut?
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Mehr Hass! Mehr Flame! Mehr Heulerei! Mehr... oh... Sonne. Macht mal weiter ich bräun mir den Schniedel.  Saufen
Gisi86

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« am: 16.05.2011 23:36:15 »


wer hat das b) geklaut?

Ist auf Urlaub mit dem d) und lässt nix von sich hören  Sad
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KudraM

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LadyKudram


« am: 17.05.2011 16:10:21 »

Danke für eure Hinweise.
Ich dachte ja wirklich das die Versicherung freiwillig wäre, da das Ding was sie mir andrehen wollen ja "Freiwillige Versicherung" heißt.
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Gisi86

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« am: 17.05.2011 16:24:49 »

Hmhm...ich weiß ja nicht, bei welcher KK deine Eltern sind/waren wegen der Familienversicherung.

Freiwillig bedeutet aber meist eine Zusatzversicherung. Da würde ich mir überlegen ob das notwendig ist oder nicht.

Da ich aber nicht weiß, welcher KV deine Eltern z.Zt. der Familienversicherung angehörten, kann ichs dir nicht genau sagen.

Ich an deiner Stelle würde schauen, dass du in eine gesetzliche Basisversicherung kommst, mit Option auf freiwillige Zusatzversicherungen.

DAK oder ähnliches würde sich empfehlen. Denn in die private kommst du jederzeit, zurück ist nicht mehr so leicht und die privaten sind meist sehr, sehr schnell teuer.

Schau mal hier, da wird dir sicher geholfen Wink

http://www.krankenversicherung.net/gesetzliche-private-krankenversicherung
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Sauron
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« am: 17.05.2011 17:13:25 »

Freiwillig heisst, du bist nicht verpflichtet, in die gesetzliche zu gehen, machst es aber trotzdem. Du könntest ja auch eine Private aussuchen.
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engywuck
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Dietrich von Bern


« am: 18.05.2011 19:44:25 »

ist auch mein Rat: nimm ne gesetzliche und da halt den billigsten möglichen Tarif.

Gabs damals aus du rausflogst aus der Familienversicherung keinen Brief, in dem das angekündigt wurde?
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Atomic1952

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Atomic


« am: 18.05.2011 20:38:44 »

inzwischen nehmen die gesetzlichen soviele extrazuzahlungen, da ist eine private auch nicht mehr teurer, es sei denn, du hast familie mitzuversichern

nachfragen und recherchieren ist in jedem fall besser als ein kurzschluss, auch wenn eine nachzahlung anstehen sollte
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Nymphe


« am: 18.05.2011 21:35:30 »

Spannend ist auch die Frage wie deine Arbeitsverhältnisse sind. wenn du gearbeitet hast, muss zum Beipsiel dein Arbeitgeber dich anmelden. sollte er das nicht getan haben reicht es zu beweisen das du gearbeitet hast. In dem Fall holt sich die Krankenversicherung das Geld vom Arbeitgeber. Und ja, sie ist so faul das ich auch erst alle Gespärche direkt an den Anwalt weitergeleitet habe, damit Ruhe ist.
Solltest du aber auch garnicht Pflichtversichert sein, sondern genug verdienen das es freiwillig ist, und du aussuchen kannst ob du in eine private gehst oder der gesetzlichen bleibst, dann brauchst du nicht jammern, du hast eh genug Geld ;-)
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Sauron
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« am: 18.05.2011 21:42:38 »

Freiwillig hat nicht zwingend mit genügend Geld zu tun. Als Student hast du z.B. die Wahl, gesetzlich oder privat. Gehst du in die gesetzliche, bist du freiwillig dort versichert. Und nur die wenigstens Studis dürften die Einkommensgrenzen überschreiten.

@Atomic

Ja, als junger Alleinstehender trifft das soweit zu, aber man ist nicht immer jung und auch nicht immer alleinstehend. Und dann wird es schwierig.
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