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Autor Thema: Nachruf Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin (*10.03.1957-†01.05.2011)  (Gelesen 5593 mal)
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der Jogi

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jogi


« am: 06.05.2011 16:41:43 »

Ich habe ja gesagt ist eine Verschwörungsteorie...

Aber wenn man davon ausgeht, dass es Osama Bin Laden war, war es Mord und das auf den Befehl eines Friedensnobelpreisträgers  Shocked

Hätte unsere Kanzlerin nur etwas Sinn für Rechtstaatlichkeit, hätte sie diese Handlungsweise Verurteilt!
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Modrek

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Time Twister


« am: 07.05.2011 01:33:43 »

http://www.titanic-magazin.de/osama-bin-laden-kondolenzbuch.html

Könnt euch ja im Kondolenzbuch eintragen. Freude Mit Fotostory!
« Letzte Änderung: 07.05.2011 01:34:02 von Modrek » Gespeichert

man braucht keinen einzigen Eiscrusher auf keinem verdammten scheiß eisklumpen.
Eine Schulbildung ist bei uns nicht Voraussetzung, das Einzige was man können muss ist Koords eingeben und den Simulator nutzen.
Stoertebeker

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« am: 07.05.2011 20:38:41 »

Zitat
... und das auf den Befehl eines Friedensnobelpreisträgers  Shocked

jassir arafat wurde diese ehre auch zuteil^^
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Midori

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Kaiser Willhelm I.


« am: 07.05.2011 20:50:25 »

letzte nachricht von osama


* Unbenannt.PNG (86.83 KB, 515x219 - angeschaut 335 Mal.)
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hauffe

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Michael Collins


« am: 07.05.2011 20:52:11 »

wie heißt es so schön: KRIEG ist FRIEDEN
das passiert, wenn man mit lorbeeren geschmückt wird, bevor man sie sich richtig verdient hat
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SaschaPascal
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SaschaPascal

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« am: 08.05.2011 00:08:34 »

Naja, dass sie ihn nicht vor Gericht stellen wollten, ist klar: Er wäre womöglich freigesprochen worden. Erinnern wir uns, das US-Gericht hat bei den Guantanamo-Häftlingen, die ihnen vorgeführt wurden (waren ja sehr wenige), meist auf Freispruch geurteilt. Entweder aus Mangel an Beweisen oder weil sie nur irgendwo ein Konto eröffnet hatten, dass dann von Terroristen benutzt wurde. Das mag strafbar sein, wenn aber jemand 5 Jahre im Gefängnis sitzt, dann ist die Strafe damit komplett abgegolten.

Bei Osama bin Laden ist bis heute nicht einmal genau klar, wie er mit den Anschlägen am 11.9. zusammenhängt. Nur weil er damals der "Chef" von Al Kaida war, muss er nicht mal mittelbar von dem Anschlagsplänen erfahren haben. Und wovon du nicht erfährst, dass kannst du weder befehlen noch verhindern. Sicher, er hat es gutgeheißen. Ist nicht strafbar. Er hat sich einmal dazu bekannt, dass es Al Kaida war. Sagt nix über seine eigene Rolle aus. Wie sollte er auch von Afghanistan, dass vor dem Einmarsch der NATO-Truppen noch isolierter war als heute, groß mit Anschlagsplanern in Hamburg oder den USA reden? Die Taliban haben damals ja nimmal Internet innerhalb des Landes zugelassen, von Telefon und Co. ganz zu schweigen.

Es gibt einzelne Staaten, da ist der Vorsitzende einer Mafiatruppe verantwortlich für die Taten seiner Untergebenen. Japan z.b.. Endet dann immer darin, dass Schadensersatz geleistet werden muss. Am Ende wäre vielleicht Osama zur Zahlung von ein paar Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt worden. Hätte er ohne Probleme bezahlen können.

Dazu kommt, dass eine Gerichtsverhandlung innerhalb der USA auch innenpolitisch für Brisanz gesorgt hätte. Welches Gericht hätte urteilen dürfen? New York oder Virginia? Wonach sollte man es messen, wer zuständig wäre? Nach der Todesrate? In den USA gibts keine Gerichte die überstaatliche Straftaten behandeln, im Normalfall bekommt ein Serientäter Urteile von zig verschiedenen Bundesstaaten, die sich dann addieren. Wenn er in New York vor Gericht gekommen wäre, wäre die Höchststrafe lebenslänglich geworden. In Virginia die Todesstrafe. Ob er sie bekommen hätte, wäre umso fraglicher gewesen.

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Dass er tot ist, daran habe ich mal keinen Zweifel. Die USA sind nicht so wahnsinnig, dass sie eine Todes-Nachricht veröffentlichen, wenn sie sich nicht sicher sein können. Wurde schon gesagt, sie würden sich unendlich blamieren. Die Frage die man sich stellen kann, ist natürlich, ob der Ablauf stimmt. Und ob es echt vor 4 Tagen passiert ist. Denn wir haben keinerlei Beweise, nicht mal Aufnahmen des US-Militärs von der Geheimaktion (wahrscheinlich um die pakistanischen Uniformen einiger Soldaten zu vertuschen), wir wissen nur dass es einen Twitterer gab, der von einer Militäraktion schrieb, ob da aber wirklich Osama zu Tode kam, ist kaum klärbar mit den wenigen Beweisen die es gibt.

Was man aber sagen kann: Selbst wenn man mutmaßt dass Osama schon länger tot war, dann kann er nicht länger als 2,5 Jahre tot sein. Grund ist ganz einfach: Die Republikaner hätten den Tod von Osama im Wahlkampf ausgeschlachtet wie's geht nicht mehr, um McCain etwas zu pushen. Theoretisch kann es also auch nicht länger als 0,5 Jahre her sein. Die Zwischenwahlen sind aber nicht so wichtig, dass man da unbedingt so nen Wahlkampfpush brauchte, da sind die US-Wahlen wichtiger.

Und es gibt noch einen Beweis, wieso es Osama nicht vor 2009 erwischt haben kann: Es wäre in den Depeschen gewesen, die Bradley Manning (mutmaßlich) geleakt hat. Auch wenns nicht an die Öffentlichkeit hätte gelangen dürfen, wäre die Nachricht zumindest an die wichtigsten Militärstellen gegangen, ergo auch in den Akten gelandet, die Manning gezogen hat, damit die Militäroperationen umgeplant werden können.
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lol

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« am: 08.05.2011 13:57:35 »

Er hat sich einmal dazu bekannt, dass es Al Kaida war.
was erstens unklar ist und zweitens in dem zusammenhang nicht grad viel wert ist, da sich ein bin laden sicher gerne mit solch einer tat gebrüstet hätte.

abgesehen von 9/11 vergisst du die ganzen anderen anschläge, wo seine beteiligung (afaik) unbestritten ist.

Und es gibt noch einen Beweis, wieso es Osama nicht vor 2009 erwischt haben kann: Es wäre in den Depeschen gewesen, die Bradley Manning (mutmaßlich) geleakt hat. Auch wenns nicht an die Öffentlichkeit hätte gelangen dürfen, wäre die Nachricht zumindest an die wichtigsten Militärstellen gegangen, ergo auch in den Akten gelandet, die Manning gezogen hat, damit die Militäroperationen umgeplant werden können.
wenn man sowas für n wahlkampf ausschlachten will, dann ist das von dir gesagte schwachsinn. nicht jeder im ganzen staatsapparat ist n freund obamas. das wäre also kaum in den leaks gewesen. (ganz abgsehen davon, dass die allermeisten leaks eh nicht veröffentlicht wurden)


ausserdem kann man sowas besser inszenieren, als mit nem kaputten heli in nem soldatendorf in der pampa. ausserdem hätte man noch die ganzen zeugegen gegen sich, wenn es nicht osama gewesen wäre. daher kann man glaub getrost davon ausgehen, dass osama bei dieser gelegenheit getötet wurde.

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SaschaPascal
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SaschaPascal

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« am: 10.05.2011 20:37:50 »

@lol: Klar, al Kaida hat viele Anschläge gemacht. Höchstwahrscheinlich auch den 11.9.Anschla. Das Problem ist halt nur, dass du damit Osama bin Laden höchstens (aber auch allerhöchstens) mittelbar der Tat beschuldigen kannst, und selbst da bräuchtest Glück dass einer sagt, dass Osama es selbst angeordnet hat. Schon bei den Kriegsverbrecherprozessen war es sauschwer, die meisten der dort Beschuldigten wg. aller ihrer Taten zu verurteilen, da viele nie ofiziell abgesegnet wurden (zumindest nicht anhand stichhaltiger Dokumente.) Wenn es die Wannsee-Protokolle nicht gegeben hätte, hätten wir nimmal von der damaligen Konferenz die Teilnehmer gewusst. Und es heißt halt "im Zweifel für den Angeklagten."

Zu den Leaks: Ich nehme mal an, das Leak, dass Osama bin Laden längst tot ist, wäre als eines der ersten veröffentlicht worden, wenn es so eins gegeben hätte. Das wäre eine solch große Bombe (also gesellschaftspolitisch) gewesen, die hätte sich Julian Assange nicht entgehen lassen. Vor allem wo man gefährliche Leaks am besten als erstes leakt, ehe man davon abgehalten wird.
Ergo gehe ich davon aus, dass es keine Leaks gibt und ja, ich gehe auch davon aus, dass Osama bin Laden in der letzten Woche getötet wurde, manche Dinge wie z.b. diesen twitternden Pakistani, der nicht wusste worüber er twittert, sind kaum fälschbar.
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Memento Mori

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Deatholution


« am: 10.05.2011 22:44:59 »

Ergo gehe ich davon aus, dass es keine Leaks gibt und ja, ich gehe auch davon aus, dass Osama bin Laden in der letzten Woche getötet wurde, manche Dinge wie z.b. diesen twitternden Pakistani, der nicht wusste worüber er twittert, sind kaum fälschbar.

Nunja, das sagt aber primäer nur aus, DAS da etwas stattgefunden hat, aber nicht, WER dabei umgekommen ist!
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„Freund Hain läßt sich abwenden nit
mit Gewalt, mit Güt, mit Treu und Bitt.“

lol

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« am: 12.05.2011 00:33:08 »

Zu den Leaks: Ich nehme mal an, das Leak, dass Osama bin Laden längst tot ist, wäre als eines der ersten veröffentlicht worden, wenn es so eins gegeben hätte. Das wäre eine solch große Bombe (also gesellschaftspolitisch) gewesen, die hätte sich Julian Assange nicht entgehen lassen. Vor allem wo man gefährliche Leaks am besten als erstes leakt, ehe man davon abgehalten wird.
Ergo gehe ich davon aus, dass es keine Leaks gibt und ja, ich gehe auch davon aus, dass Osama bin Laden in der letzten Woche getötet wurde, manche Dinge wie z.b. diesen twitternden Pakistani, der nicht wusste worüber er twittert, sind kaum fälschbar.

gefährliche leaks wurden nicht oder kaum (jenachdem was man als "gefährlich" einstuft) veröffentlicht. nach verschiedenen aussagen gab es solche aber definitiv. wobei ich nun osamas tod garnicht unter "gefährlich" oder einordnen würde. gleichzeitig aber für innenpolitisch wichtig genug, dass nicht jeder hanswurst von nem botschafter davon erfahren sollte (zumal nicht wenige dieser hanswurste ihr heu wohl nicht auf der gleichen politischen bühne haben). es wäre also ein gefundenes fressen für weakiliks und die angekoppelten medien gewesen aber mit grösster wahrscheinlichkeit wäre sowas nie in einem solchen dokument gestanden.

@memento mori: ganz abgesehen davon, dass sowas sehr leicht fälschbar wäre, wenn man wollte. (nicht dass ich daran glaubte)
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