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Autor Thema: Ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz sinnvoll?  (Gelesen 11911 mal)
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whiskey

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Alpha Centauri


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« am: 20.10.2010 16:44:29 »

grün in bayern ist doch kein problem, siehe den verstorbenen daxenberger.

und dir würds in bayern schon auch recht gut gefallen, naso :-)
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uncle_h
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uncle_h


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« am: 20.10.2010 21:26:52 »

Grün wählen in Bayern?!?! Laughing Aber mal ehrlich: meine Kleine geht jetzt noch ca. 1/2 Jahr in die Kinderkrippe - dann kommt der Kindergarten, der "nur" ca. die Hälfte kostet... Von daher mache ich mir keine Hoffnung oder Mühe, dass sich da was ändert.

Der Punkt ist doch nur der: Wenn es um Rechtsansprüche geht, sollen alle gleichbehandelt werden. Wenn es um die Platzvergabe geht, sollen alle gleichberechtigt werden. Nur wenn es darum geht, dann auch dafür zu bezahlen, dann sollen die, die mehr "verdienen" auch mehr zahlen. Entweder alles gleich oder gar nichts.
Nein. Diejenigen, die es sich nicht leisten können, den vollen Preis zu bezahlen, werden vom Staat subventioniert.
Ich glaube, Du hast da eine klitschkokleine Wahrnehmungsstörung Wink
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« am: 21.10.2010 00:20:33 »

Aber dafür dürfen wir nun den Höchstbetrag bezahlen, da ja das Einkommen ausschlaggebend für die Betreuungsgebühr ist. Soviel zum Thema soziale Gerechtiggeit. Man ist wiedermal der Angepisste wenn man arbeiten geht... Rolling Eyes Würde mich mal interessieren, was wäre wenn die Preise im Supermarkt auch einkommensabhängig gestaffelt wären... Aber da bekommt man ja die gleiche Leistung fürs gleiche Geld.

ja am besten wir führen ne kopfsteuer ein, schaffen alle sonstigen steuern ab und jeder kriegt hartz4. weil ist ja unfair sonst. Ahhh
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Honkytonk

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« am: 21.10.2010 08:54:14 »

Gegen kostenlose Plätze hätte ich sicher nichts einzuwenden (wer schon) Die Frage ist dann nur, wer bezahlt dann die (mMn) eh schon unterbzahlten Erzieher? Ich bin echt gespannt, wie sich das NRW-Modell zukünftig so schlagen wird - und sollte es erfolgreich laufen, hoffe ich, dass der Rest Deutschlands nachzieht. Schließlich sind unsere Kinder die Zukunft und eine Chance, die Bevölkerungspyramide mal wieder "gerade" zu ziehen. Die Alternative wäre logischerweise gleiche Beiträge für alle - damit sich jeder einen Platz leisten kann (wobei ich nicht glaube, dass das momentan der Fall ist) sollte der Beitrag natürlich nicht auf den Maximalwert angehoben werden. Logisch, oder? Ob das ganze dann bezuschusst wird oder nicht, ist für mich persönlich dabei unerheblich, da auf meinem Kontauszug ca. -400€ steht und bei gleicher Leistung bei jemand anderem evtl. nur -200€. Und das ist der ausschlaggebende Punkt für mich.

Aber mal im ernst: wer sich nicht über parteiprogramme informiert und halt einfach mal wählt was man halt so wählt soll danach nicht rummeckern das es ist wie es ist.
Als nicht gebürtiger Bayer ist die CDU/CSU-Wahl bei mir übrigens auch nicht genetisch vorprogrammiert. Vielleicht muss ich nächstes mal ein paar mehr Smilies einsetzen... (für den Satz davor einfach auch ein paar davon dazudenken Wink )
Aber so naiv zu glauben, dass ein Wechsel der Regierung mal eben das... nennen wir es mal Sozialsystem revolutioniert (zumindest in einer für mich relevanten Zeitspanne), bin ich nun auch wieder nicht - was nicht heißt, dass ich nicht die Partei mit dem für mich in meiner aktuellen Situation passendsten Wahlprogramm favorisiere (und evtl. auch wähle Very Happy ).

Nein. Diejenigen, die es sich nicht leisten können, den vollen Preis zu bezahlen, werden vom Staat subventioniert.
Anstatt in Bundesland x kostenlose Plätze anzubieten und in Bundesland y Plätze die z. g. T. nur durch "Subventionen" finanziert werden können, warum gibt es keinen einheitlichen Betrag, den sich so gut wie jeder leisten kann (und sei es 0)? Aber wir können ja alle nach NRW oder Unterföhring ziehen... Very Happy (Noch ein paar Smilies mehr gefällig? Oder soll ich ironische oder sarkastische Aüßerungen irgendwie farblich markieren?)

ja am besten wir führen ne kopfsteuer ein, schaffen alle sonstigen steuern ab und jeder kriegt hartz4. weil ist ja unfair sonst. Ahhh
Hmm, ja, ist klar... Unfair ist in meinen Augen, dass es (sei es für einen noch so kleinen Bevölkerungsteil) immer noch lohnender ist, staatlich gefördert zuhause zu sitzen und der Anreiz arbeiten zu gehen scheinbar nicht hoch genug ist. Dann kann man aus Langerweile noch ein paar Kinder in die Welt setzen, deren Unterbringung in der Kinderkrippe oder im Kindergarten ja durch das Kindergeld refinanziert wird. Und da die Eltern ja auch Vorbilder sind... (hier kann sich jeder seinen Teil denken). Und zur Sicherheit: Dieser Abschnitt bezieht sich nicht auf unfreiwillig Arbeitslose/Hartz-IV-Empfänger/Geringverdiener.

Und es bleibt immer noch die generelle Frage: Warum soll ich studieren, für den Job umziehen (was ich schon 2 mal getan habe) und was weiß ich nicht tun, um ein Einkommen zu haben, mit dem ich theoretisch ein gutes Leben führen kann, aber dann zahle ich ja schon mehr Steuern und Sozialabgaben (Geld das ich außer auf dem Lohnzettel schon nie zu Gesicht bekomme), zahle für meine Familie sämtliche Ausgaben selbst (KinderKrippe/-garten, sonstige Dinge für die es ja die Hartz-IV-Karte gibt/geben wird und mal sehen was noch so kommen wird) und muss am Monatsende schauen, dass das Konto ausgeglichen bleibt? Rein finanziell bedeutet ein 2. Kind für uns den kompletten Verbrauch des Einkommens meiner Frau. Aber Sozialleistungen bekommen wir natürlich nicht, da wir zu viel Miete zahlen (in München... ja ne is klar) - so ist es uns zumindest nach dem Elternjahr für unsere Tochter ergangen als meine Frau bedingt durch weniger Stunden für den Arbeitswiedereinstieg weniger verdient hat. Da haben wir uns extra mal einen Abend hingesetzt und diesen Roman an Antrag ausgefüllt, den sich der nette Beamte nicht mal angeschaut hat auf dem Amt mit genannter Begründung. Aber na gut, das führt zu weit weg vom eigentlichen Thema. Doch eins noch: Gehören Geschirrspüler eigentlich zum Grundbedarf? Unser steht nämlich schon seit einigen Monaten kaputt zuhause...
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uncle_h
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uncle_h


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« am: 21.10.2010 09:14:02 »

Sowas kann ich ja leiden. Beide Eltern haben Arbeit, ihr könnt Euch den Hauptwohnsitz in München leisten und du heulst rum weil andere Eltern 'ne Mark vom Staat bekommen, damit Sie ihr Kind vernünftig betreuen lassen können? Merkst Du's noch?
Bist Du Zahnarzt oder Apotheker oder so? Die fangen auch immer an zu jammern, wenn sie sich nicht mehr alle 2 sondern nur noch alle 3 Jahre einen neuen BMW leisten können.
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Und gleich nach dem Urlaub ruf 'nen Monteur an, der den Geschirrspühler repariert Wink
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Alpha Centauri


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« am: 21.10.2010 09:32:40 »

falsch onkelchen. lies mal zwischen den zeilen. da liest man dann nämlich 2 arbeitende mit wohnort münchen können sich mit 2 kindern nicht mal die reparatur eines geschirrspühlers leisten. wovon sollte dann der wagen oder der urlaub bezahlt werden? die situation kann ich im übrigen vollstens nachvollziehen. nicht umsonst *g* wird münchen immer wieder als teuerste stadt deutschlands bezeichnet. je nach studie ist das aber auch frankfurt, mannheim oder hamburg - weshalb man auch nie einer studie vertrauen sollte, die man nicht selbst gefälscht hat.
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Honkytonk

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« am: 21.10.2010 10:40:45 »

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Und gleich nach dem Urlaub ruf 'nen Monteur an, der den Geschirrspühler repariert Wink
Den Geschirrspüler lass ich nicht mehr reparieren - der ist über 15 Jahre alt. Und da ich nicht zum Amt rennen brauch (bekomme ja nix), spare ich eben auf nen neuen. Und im Urlaub (Hochzeitsreise) wahr ich erst nach 2 Jahren ohne. Aber danke dass du dich so um mich kümmerst. Wink

Aber den Kern hast du eigentlich erfasst. Wir gehen beide arbeiten und haben eigentlich nichts davon. Für jemanden, der sicher nicht schlecht aber eben auch nicht sonderlich toll verdient, ist ein Kind dank dieses Systems leider ein Punkt über den man aus rein finanzieller Sicht nachdenken muss. Und zum Thema München: Hier gabs halt Arbeit für mich (und auch meine Frau). Besser als in der Pampa zu versauern, gell? Wahrscheinlich bin ich nur zu stolz auf Kosten anderer meine Füße hochzulegen... Nach dem Studium habe ich mich deutschlandweit beworben und bin letztendlich in M gelandet. Was ich da nun an Miete usw. zahlen werde, darum habe ich mir erstmal keine Gedanken gemacht - wichtig war es mir, einen Job zu haben. Etwas geschockt war ich bei der Wohnungssuche dann schon. von reichlich 300€ Warmmiete auf damals fast 800€ war schon knackig. Dafür hatte ich aber mehr Geld als diese different mehr in der Tasche. Ohne Kind ist es ja auch kein Problem gewesen - da war genug übrig. Selbst mit meinem damals nochmal deutlich geringeren Gehalt als jetzt. Meine damals noch Freundin hat auch ihre 40h gearbeitet, somit hat alles super gepasst. Nun kann sie aber keine 40h mehr arbeiten (nur noch echt knapp bemessene 35h), da unser Kind ja auch zur Kinderkrippe gebracht und von da abgeholt werden will. Hinzu kommen eben die Kosten für KiGr, Kleidung, zusätzliche Nahrung usw. Und wir kaufen nur gelegentlich Biogemüse und unser Kind trägt keine Sachen von D&G oder was was ich für Labels - wo es möglich ist, schauen wir, dass wir was Gebrauchtes bekommen. Eine Kinderfrau o. ä. würde das Mehreinkommen wenn meine Frau wieder 40h arbeiten ginge - mal abgesehen von den dann höheren Steuern und wahrscheinlich höheren Betreuungskosten - mehr als auffressen. Also nun meine Frage: Ist es gerechter wenn man es sich als eigentlich gut verdienendes Paar 2 mal überlegen sollte, eine Familie zu gründen? Mit einem Kond kommen wir noch ganz gut hin. Aber mit einem 2. wirds dann nicht nur finaziell happig. Da spielt dann auch noch der Zeit- und Platzfaktor eine Rolle, was sich auch wieder finanziell auswirkt. Und wenn Kita 2 ihre Kosten anhand unseres Einkommens berechnet, spielt es ja auch keine Rolle, dass wir für Kita 1 nicht gerade wenig zahlen.

Nur gut, dass sicht viele Menschen trotz der Widrigkeiten für eine Familie entscheiden. Aber zumindest ich beschwere mich über diesen Zustand...

@whiskey: Die Mietpreise dürften in fast jeder westdeutschen Großstadt inzwischen (fast) so (oder schlimmer) aussehen wie in München. Im Osten wird - zumindest was ich so von Freunden höre - auch allmählich nachgezogen. Aber hier in M haben wir ja den tollen Mietspiegel, der keine Bestandsmietpreise und somit quasi nur Erhöhungen erfasst, auf Basis dessen jeder Vermieter ohne weitere Begründung im gesetzlichen Rahmen die Miete erhöhen kann.
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uncle_h
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« am: 21.10.2010 11:01:05 »

Ok. Hab' ich soweit verstanden. Was ich nach wie vor nicht verstehe ist, warum Du auf diejenigen eindrischst, die noch beschissener dran sind.

Zum Thema Mieten: Da können wir uns alle mal warm anziehen, wenn das von Schwarz-Gelb geplante Gesetz durchgeht. Dann dürfen nämlich (fast) sämtliche Renovierungs-, Modernisierungs- und Instandsetzungskosten auf den Mieter abgewälzt werden. Ich finde die bisherige Kappung bei 11% schon ziemlich hoch, aber wenn das durchgeht, rechnet der Mieterbund mit Mieterhöhungen von 200 € und mehr. Da wird Häuslebauen und pendeln wieder eine ernstzunehmende Alternative.
« Letzte Änderung: 21.10.2010 11:01:44 von uncle_h » Gespeichert

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« am: 21.10.2010 11:29:13 »

Ok. Hab' ich soweit verstanden. Was ich nach wie vor nicht verstehe ist, warum Du auf diejenigen eindrischst, die noch beschissener dran sind.
Ich dresche ja nicht auf die ein, ich hinterfrage, warum das System so aufgebaut ist, dass es subventioniert werden muss und somit die, die ein höheres Einkommen haben zusätzlich zu allen anderen höheren Abgaben da auch noch "zuzahlen" dürfen und am Ende der eigentlich Mehrverdienende auch nicht mehr auf dem Konto hat als der Geringverdienende. Und wenn es anderswo (scheinbar) kostenlos funktioniert, warum gibts dann keinen Einheitsbeitrag für alle, der dem jetztigen Mindestbeitrag (oder meinetwegen auch weniger) entspricht. Dann hat man als jemand der vielleicht mehr arbeitet oder einfach besser verdient auch das Gefühl, dass es einen Sinn macht. So scheint es mir, dass es bis xx.000€ Jahreseinkommen scheinbar fast egal ist (zumindest bis zum ersten Einkommen mit weniger subvention) ob du nun noch 150€ mehr im Monat bekommst, weil du gleich wieder mehr Steuern, Versicherung, sonstige Abgaben und weniger Subventionen hast, so dass unterm Strich das gleiche oder gar weniger übrigbleibt. Und jedes weitere Kind erhöht einfach nur die Kosten - und bei Besserverdienenden eben noch mehr. Und um zurück zum Thema zu kommen: Was nützt mir da mein Rechtsanspruch? Wenn ich es mir doch eigentlich garnicht leisten kann...
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« am: 21.10.2010 14:13:10 »

stell die frage so:
warum gab es seit jahren keine richtigen reallohn anpassungen mehr (was halt eben bedeutet das leute zwar auf dem papier gut verdienen sich aber trotzdem mit rücklagenschaffung kaum was leisten können), warum werden niedrige, mittlere und "hohe" (also grade so im spitzensteuersatz) einkommen übermässig stark besteuert, warum sind die indirekten steuern (also auf produkte) so hoch,, das sie eben auch wieder nur diese gruppen treffen, warum gibt man 50 milliarden für die finanzierung von minijobs aus uswusw...aber prinzipiell find ichs gut, das du das ystem hinterfragen willst.
was nun aber die preise für die plätze angeht. du sagst erzieher verdienen zu wenig. da geh ich absolut konform . Aber, wovon werden die löhne gezahlt? nicht alle kitas und krippen sind staatlich, soll heissen die löhne werden von dem bezahlt was reinkommt. Und auch wenn es über einen Träger wie zb das diakonische werk läuft gibt es da erhebliche unterschiede.
Mal als Beispiel: meine arbeit ist nur dadurch zu finanzieren das die beträge vom jugendamt übernommen werden - wäre das nicht der fall könnten sich die meisten eltern (so weit ich sie kennengelernt habe auf elternsprechtagen arbeiten da alle) es sich nicht leisten und die kindern müssten halt sehen wie sie klar kommen. außerdem wären die kids dann eben die 2-3 std, die sie bei uns sind zuhause was bei zwei arbeitenden elternteilen auch wieder schwierig wird.
Bevor man das system in der form kritisiert wie du das getan hast sollte man sich erst mal damit beschäftigen wie das system funktioniert.
In NRW haben sie das problem an den wurzeln gepackt und ich schliesse mich deiner hoffnung an, das es sich durchsetzt.

womit du vollkommen recht hast ist, das iM diejenigen die halbwegs gut verdienen die eigentlichen gearschten sind - dafür können aber die anderen, die weniger verdienen, absolut gar nix. Und leider macht sich in D-land gerade ein bisschen die mentalität breit, da es eben genau SO wäre, was von unserer schwarz-gelben regierung (allerdings durch schröder gestartet) immer weniger dezent unterstützt wird.


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« am: 21.10.2010 16:09:54 »

Naja, wenn ich an meine letzte Lohnerhöhung denke (ca. 2%) und dagegen die 13% Miete, die uns draufgeschlagen wurden, sowie die vom ganzen Technikschnickschnack bereinigte Inflation betrachte, denke ich mir auch nur DANKE. Aber diese Diskussion sollten wir extra führen...

Was genau in NRW getan wurde, um das aktuelle System zu ermöglichen, weiß ich nicht. Aber es scheint ja irgendwie zu gehen. Ich bin einfach ein "Nutzer" des bestehenden Angebots und rege mich darüber auf, dass es so wie es ist nicht gut und zugegebenermaßen aus persönlicher Sicht ungerecht ist. Sofern die Versorgung der Kinder nicht schon (ohne Förderungen) durch den Arbeitgeber gewährleistet ist (auch ein Modell, was mir gefäält - spart Zeit, da man das Kind einfach mit auf Arbeit nimmt), muss der staat einfach mal rechnen, ob es sich lohnt mehr Gehalt/höhere Förderungen zu zahlen, dafür aber ein paar mehr zukünfitge Steuerzahler und Konsumenten zu haben. Mal abgesehen davon, dass ein Teil des Geldes, den ich nicht für solche Ausgaben hergeben muss, sicher anders dem Wirtschaftskreislauf zugeführt wird. Very Happy
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« am: 21.10.2010 17:07:26 »

das system NRW ist im prinzip ganz einfach.
Seit jahren stehten die länder und der bund auf der "schuldenbremse" und gebracht hat das absurderweise nur mehr kosten und noch mehr schulden.
In NRW sagen sie nun das was Laffo ( und auch diverse witrtschaftsfachleute) jahrelang gepredigt hat/haben. Soll heissen der staat respektive das Land macht erstmal schulden und investiert das geld in bildung und ähnliches. Idee dahinter ist das es dann , wie du ja sagtest, irgendwann, bzw im fall des eingespaarten krippen, kita ud kindergärtengebühren direkt, in den wirtschaftskreislauf zurück geführt wird, langfristig also mehr steuereinnamhen usw bedeutet - ergo schuldenrückgang.
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« am: 21.10.2010 18:08:37 »

Leider wurde extrem viel Geld in zockende Banken gesteckt. Wenn ich mir überlege, was man da an Infrastruktur hätte hinstellen können, wird mir anders. Das schlimme ist ja, es wäre gar nicht anders möglich gewesen, weil dann alles am Ende gewesen wäre, aber es wurde zu leicht verteilt, es gab nicht die entsprechend notwendigen "Fesseln".

Egal, das bringt leider auch keine Kita-Plätze...
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« am: 21.10.2010 22:18:30 »

gab mal ne zeit, da hat es gereicht, wenn ein elternteil arbeiten ging. da hatten manager auch noch nicht ganz so hohe löhne. aber zusammenhänge sind wohl rein zufälliger natur.  Rolling Eyes

@honk: glaubst du wirklich, du hättest mit hartz4 unter dem strich gleich viel? irgendwie bezweifle ich das...
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« am: 21.10.2010 22:43:16 »

Solange der Souverän nicht aufhört, sein Heil in CDU/SPD/Grüne/FDP/PDS/Rechte zu finden, ändert sich nix. Natürlich gestehe ich uncle als Grüne-Mitglied zu, Werbung für seine Partei zu machen. Denn Rot/grün hat unser aller Stromrechnung gut getan. Genauso wie Hartz 4. Und die CDU und die FDP. Zweifelohne sind die viel besser. Und links und rechts. Die auch. Auch viel besser.

Parteien sind wichtiger als der Souverän, wichtiger als die Bevölkerung, wichtiger als der Willen der Bürger. Rot ist doof. Schwarz ist doof. Gelb ist doof. Grün ist doof. Und andere Parteien zu erwähnen ist auch doof.

Das einzige was noch döwer ist, ist in einer Demokratie zu demonstrieren. Denn das würde dem Arbeitgeber nicht gefallen. Und Rot und Schwarz und Grün und Gelb auch nicht. Ebensowenig wie links und rechts. Denn die real existierenden Parteien sind für jegliche Form von Demokratie unabdingbar.

Und das wir alle das...
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Cestus


« am: 21.10.2010 23:05:34 »

ich mag müde sein, aber die Quintessenz deines Beitrags ist komplett an mir vorbei gegangen. o_Oa
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[<@[tsN]kithiara> aber der große hasendödel ist total zerschlissen^^
<@[tsN]kithiara> hab damit immer recht großen spaß gehabt^^

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« am: 21.10.2010 23:07:47 »

so wie dieser Thread an der politischen Realität in Deutschland vorbeigehen wird.

Aber es doch ein gutes Gefühl, sich eingebracht zu haben, oder?
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Honkytonk

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« am: 22.10.2010 13:12:48 »

@honk: glaubst du wirklich, du hättest mit hartz4 unter dem strich gleich viel? irgendwie bezweifle ich das...
Sicher nicht im Vergleich mit dieser Untergrenze. Aber bei Leuten, die ein Einkommen haben, dass noch für (fast) volle Subvention reicht, nähern wir uns der Sache da schon an. Andersrum könnte ich auch fragen, warum jemand mit dem doppelten Einkommen wie wir nicht noch mehr bezahlt? Somit könnten ja Fördergelder eingespart werden, da die dann quasi die Förderung der Geringverdienenden übernehmen... Aber dann geht das ganze ja schon Fast in Richtung Thema "Reichensteuer". Aber den "Wohlhabenden" will ja wieder keiner ans Bein pinkeln, weil die sonst auswandern (oder zumindest ihr Geld). Letztendlich ist es auch immer eine Gratwanderung. Liegt man mit dem Einkommen 3,57€ über der nächsthöheren Beitragsgrenze (durch ne Gehaltserhöung von monatlich 5€ als Bsp), zahlt man eben 20€ mehr Krippengebühren (als Bsp) und hat somit letztendendes monatlich 15€ weniger in der Tasche.
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Cestus


« am: 24.10.2010 11:56:00 »

Wenn es tatsächlich um 3,75 geht und das absehbar ist, kann man in 99% der Fälle mit dem Arbeitgeber reden.
Davon ab wird es immer Grenzfälle geben.
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« am: 24.10.2010 12:12:38 »

In Deutschland ein Kind zu bekommen ist wirklich die Hölle. Je mehr Leute sich von Fortpflanzung in D durch die etablierten Parteien abhalten lassen, desto besser. Besser für mich, weil der Unterhaltungswert von aufgrund von Geld in D auf ihre Fortpflanzung verzichtenden Menschen recht hoch ist. Und besser für meine Kinder, weil die Konkurrenz so wesentlich geringer ist.  Saufen Knuddel Saufen
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